Musik-Taschenuhr vergoldet, von Boegli - Details News

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Alle Boegli Uhren werden komplett in der Schweiz gefertigt; jedes Musikwerk wird in Handarbeit zusammengesetzt!

Aus der Serie ADAGIO: Lépine Taschenuhr in der Ausführung vergoldet (5 Mikrometer) mit sichtbarem Musikwerk.


Alle Boegli Uhren werden komplett in der Schweiz gefertigt; das Musikwerk stammt von Reuge und wird in Handarbeit zusammengesetzt. Das weiße Relief-Zifferblatt ist mit römischen Ziffern versehen. Die Bedienung des Musikwerks sowie der Schlüssel zum Aufziehen befinden sich auf der Gehäuserückseite.
Als Melodie wählen Sie bei Bestellung aus: Vivaldi (Vier Jahreszeiten: Der Frühling) oder Mozart (Glockenspiel aus Zauberflöte). Der Name des Musikstücks und seines Komponisten stehen auf dem Zifferblatt jeder Uhr

Wer ist nicht fasziniert von einer alten Taschenuhr, von der eine liebliche Melodie ausgeht? Vor 200 Jahren wurde die erste Taschenuhr mit mechanischem Spielwerk gebaut, seither haben sie nicht aufgehört, die Liebhaber der schönen Mechanik zu verzaubern. Die Uhrenmanufaktur Boegli bleibt eines der wenigen Häuser, die diese legendären Objekte vollständig in der Schweiz und von Hand hergestellt. Vielleicht vergeht die Zeit langsamer, wenn man den Werken von Mozart oder Vivaldi lauschen kann? François Boegli sagt: "Die Herstellung dieser mechanischen Musikuhren erlaubt uns, die ausserordentlichen Fähigkeiten der Handwerker in unseren Jura Tälern gebührend zu würdigen. Wir wollen die Legende der mechanischen Musikuhren an die kommenden Generationen weitergeben, sie hat bereits 200 Jahre an den guten Ruf der Schweiz im Ausland beigetragen. Wenn Sie wegen einer unserer Uhren ein wenig ins Träumen geraten, haben wir unser Ziel erreicht."

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Die erzgebirgische Spielzeugwelt mit einer Vielzahl an volkstümlichen Figuren läßt immer wieder, besonders zur Weihnachtszeit, Erinnerungen an die Märchen und Geschichten aus den Tagen der Kinderzeit in uns wach werden.
Ein Geselle benimmt sich dabei stets auffällig - der Räuchermann . Friedlich pafft er vor sich hin und verbreitet so den angenehm-weihnachtlichen Wohlgeruch in unseren Stuben. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts müssen die "Raacherkarzel" (Räucherkerzen) zum erzgebirgischen Weihnachtsbrauchtum gehört haben und sind seither liebevoll gepflegte Tradition geworden. Wann jedoch genau das Räuchern den gestalteten Figuren anvertraut worden ist, läßt sich heute nicht mehr genau sagen. Wahrscheinlich wird es mit dem Aufkommen des Tabaks geschehen sein, der sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts von England über Europa verbreitete. Sicherlich reizte dies die Spielzeugmacher zur Nachahmung. Bereits um 1800 zeigte ein Nürnberger Spielzeugmusterbuch einen Husaren, der am Kaffeetisch die Pfeife gemütlich schmauchte. Für die Zeit von 1820 - 1830 sind aus dem Gebiet um Sonneberg Räucherfiguren nachweisbar, die aus Papiermasse gefertigt waren. Denn Spielzeugmachern aus und um Seiffen dürfte die neue Volkssitte Anlaß gewesen sein, einen schmauchenden Gesellen aus Holz zu fertigen. Damit entstand der "Urtyp" aus einem hohlgedrechselten Grundkörper in dem das Räucherkerzenchen dank des Luftstromes sanft verklimmen konnte. Der Rauch entwich wie beim lebendigen Vorbild oben durch die Mundöffnung. Seither wurden die "Raachermanneln" in vielfältiger Gestalt von den Spielzeugmachern und Gestaltern weiterentwickelt. Vor allem Figuren aus der Alltagswelt und der dörflichen Umgebung sind es die den gemütlichen Gesellen ihr charakteristisches Aussehen verleihen. Der Grundaufbau ist jedoch über die Zeit bei allen Entwürfen erhalten geblieben. Ein gedrechselter Hohlkörper aus Holz, der später die Räucherkerze umhüllt, wird auf einen Sockel gestellt. Dieser trägt die Räucherkerzchen und muß von der übrigen Figur einfach zu trennen sein. Alles andere ist der Phantasie und der kunsthandwerklichen Fertigkeit überlassen.

Kein Zweifel: An der Spitze der erzgebirgischen Holzarbeiten leuchten die Pyramiden. Aber genau das, ihre Größe, die sperrige Form und gleichzeitig ihre Zerbrechlichkeit, wurde ihnen häufig zum Verhängnis. Und so kommt es, daß nur wenige Pyramiden aus der Zeit vor der Jahrhundertwende erhalten blieben. Zur Weihnachtspyramide des späten 19. Jahrhunderts, in der Gestalt, wie wir sie heute kennen, trugen verschiedene Komponenten bei. Das ist zunächst die Pyramidenform selbst. Sie war bereits vor vielen Jahrhunderten Bestandteil der unterschiedlichen Bräuche und auch in anderen Regionen bekannt. So zum Beispiel in Bayern als "Klausenbaum" zur Nikolauszeit. Die Pyramide, noch ein einfaches, in ihrer Form ein der Fichte (=immergrün) entsprechendes Gestell, wird in der Literatur des späten 18. Jahrhunderts oft als alleiniger Festtagsschmuck zur Weihnachtszeit genannt. Diese "grüne" Pyramide war der Vorläufer des Weihnachtsbaums, von der katholischen wie der evangelischen Kirche gleichermaßen akzeptiert. Das war beim Weihnachtsbaum anfangs nicht der Fall: Er galt lange als Baum der Protestanten. In die katholische Kirche fand er erst um die Jahrhundertwende Eingang und wurde dann erst zum wirklichen Christbaum beider Konfessionen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Pyramiden oft in Verbindung mit dem Paradiesgärtchen oder dem Weihnachtsgärtchen gebracht, also meist mit quadratischer Grundplatte, wenn auch innen mit runden Drehplatten ausgestattet. Grundsätzlich war die Formenvielfalt im 19. Jahrhundert weitaus größer als das, was sich nach der Jahrhundertwende ausgebildet hat.
Wenn sich die Formen auch gewandelt haben, so ist doch das technische Konzept der Weihnachtspyramiden bis heute unverändert: Die Kerzen erwärmen die Luft, die erwärmte Luft steigt nach oben und führt zur Drehbewegung der Flügel. Diese übertragen die Drehbewegung über eine fest verbundene Welle auf die einzelnen Scheiben. Unterschiedlicher Neigungswinkel der Flügel haben Einwirkung auf die übertragene Kraft und die Drehzahl.
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