Auf dem Lande, mit 28-tönigem Schweizer Spielwerk! - Details News

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mit 28-tönigem Schweizer Spielwerk

Große exquisite Erzgebirge Spieluhr "Auf dem Lande"

 mit Schweizer 28-Zungen-Spielwerk!



Besonders hochwertige Spieluhr aus den Olbernhauer Kunstgewerbe Werkstätten! Eine reichhaltig ausgestattete und hochwertig verarbeitete Spieluhr mit aufwändiger Bemalung des kompletten sehr bauchig gestalteten Spieldosenbasis mit 21cm Durchmesser und dem besonderen Klang eines 28-tönigen Spielwerks der Firma Reuge (Romance)! Gegenüber den 18-tönigen Spielwerken in den meisten Spieldosen erreicht man hierdurch einen besonders vollen Klang. Die Melodie "Komm lieber Mai" erklingt hier als komplette Strophe und mit Unterstimme! Das Spielwerk macht schon einerseits einen hohen Wert dieser Spieldose aus! Anders als bei den 18-tönigen Spielwerken wird diese Spieldose durch einen Schlüssel an der Seite des Spieldosensockels aufgezogen. Hier ist auch ein Zapfen, über den man die Melodie starten und stoppen kann.

Die dargestellte Szene umfasst fünf verschiedene Kinder mit winzigen Details, einen Kinderwagen mit Baby!, zwei verschiedene Bäume als Blickfang in der Mitte sowie einen die Kinder überragenden großen Storch. Zur Melodie dreht sich die Kinderschar im Kreis um die Bäume herum. Somit ändert sich hier ständig das Erscheinungsbild der Spieldosenszene. Am Rand des Spieldosentellers fällt dabei der Blick auf die aufgemalten Wolken; und man könnte denken, dass die ganze Szene schwebt....

Eine Spieldose von außergewöhnlichem Wert. Etwas für Sammler von besonders hochwertigen Spieldosen (Gestaltung und Klang)! Zu dieser Spieldose passend - d.h. in gleicher Größe - gibt es die Spieldosen "Wintertraum" , "Im Walde" und "Sommerfest" . Für jede Jahreszeit das Passende.....

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Die erzgebirgische Spielzeugwelt mit einer Vielzahl an volkstümlichen Figuren läßt immer wieder, besonders zur Weihnachtszeit, Erinnerungen an die Märchen und Geschichten aus den Tagen der Kinderzeit in uns wach werden.
Ein Geselle benimmt sich dabei stets auffällig - der Räuchermann . Friedlich pafft er vor sich hin und verbreitet so den angenehm-weihnachtlichen Wohlgeruch in unseren Stuben. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts müssen die "Raacherkarzel" (Räucherkerzen) zum erzgebirgischen Weihnachtsbrauchtum gehört haben und sind seither liebevoll gepflegte Tradition geworden. Wann jedoch genau das Räuchern den gestalteten Figuren anvertraut worden ist, läßt sich heute nicht mehr genau sagen. Wahrscheinlich wird es mit dem Aufkommen des Tabaks geschehen sein, der sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts von England über Europa verbreitete. Sicherlich reizte dies die Spielzeugmacher zur Nachahmung. Bereits um 1800 zeigte ein Nürnberger Spielzeugmusterbuch einen Husaren, der am Kaffeetisch die Pfeife gemütlich schmauchte. Für die Zeit von 1820 - 1830 sind aus dem Gebiet um Sonneberg Räucherfiguren nachweisbar, die aus Papiermasse gefertigt waren. Denn Spielzeugmachern aus und um Seiffen dürfte die neue Volkssitte Anlaß gewesen sein, einen schmauchenden Gesellen aus Holz zu fertigen. Damit entstand der "Urtyp" aus einem hohlgedrechselten Grundkörper in dem das Räucherkerzenchen dank des Luftstromes sanft verklimmen konnte. Der Rauch entwich wie beim lebendigen Vorbild oben durch die Mundöffnung. Seither wurden die "Raachermanneln" in vielfältiger Gestalt von den Spielzeugmachern und Gestaltern weiterentwickelt. Vor allem Figuren aus der Alltagswelt und der dörflichen Umgebung sind es die den gemütlichen Gesellen ihr charakteristisches Aussehen verleihen. Der Grundaufbau ist jedoch über die Zeit bei allen Entwürfen erhalten geblieben. Ein gedrechselter Hohlkörper aus Holz, der später die Räucherkerze umhüllt, wird auf einen Sockel gestellt. Dieser trägt die Räucherkerzchen und muß von der übrigen Figur einfach zu trennen sein. Alles andere ist der Phantasie und der kunsthandwerklichen Fertigkeit überlassen.

Kein Zweifel: An der Spitze der erzgebirgischen Holzarbeiten leuchten die Pyramiden. Aber genau das, ihre Größe, die sperrige Form und gleichzeitig ihre Zerbrechlichkeit, wurde ihnen häufig zum Verhängnis. Und so kommt es, daß nur wenige Pyramiden aus der Zeit vor der Jahrhundertwende erhalten blieben. Zur Weihnachtspyramide des späten 19. Jahrhunderts, in der Gestalt, wie wir sie heute kennen, trugen verschiedene Komponenten bei. Das ist zunächst die Pyramidenform selbst. Sie war bereits vor vielen Jahrhunderten Bestandteil der unterschiedlichen Bräuche und auch in anderen Regionen bekannt. So zum Beispiel in Bayern als "Klausenbaum" zur Nikolauszeit. Die Pyramide, noch ein einfaches, in ihrer Form ein der Fichte (=immergrün) entsprechendes Gestell, wird in der Literatur des späten 18. Jahrhunderts oft als alleiniger Festtagsschmuck zur Weihnachtszeit genannt. Diese "grüne" Pyramide war der Vorläufer des Weihnachtsbaums, von der katholischen wie der evangelischen Kirche gleichermaßen akzeptiert. Das war beim Weihnachtsbaum anfangs nicht der Fall: Er galt lange als Baum der Protestanten. In die katholische Kirche fand er erst um die Jahrhundertwende Eingang und wurde dann erst zum wirklichen Christbaum beider Konfessionen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Pyramiden oft in Verbindung mit dem Paradiesgärtchen oder dem Weihnachtsgärtchen gebracht, also meist mit quadratischer Grundplatte, wenn auch innen mit runden Drehplatten ausgestattet. Grundsätzlich war die Formenvielfalt im 19. Jahrhundert weitaus größer als das, was sich nach der Jahrhundertwende ausgebildet hat.
Wenn sich die Formen auch gewandelt haben, so ist doch das technische Konzept der Weihnachtspyramiden bis heute unverändert: Die Kerzen erwärmen die Luft, die erwärmte Luft steigt nach oben und führt zur Drehbewegung der Flügel. Diese übertragen die Drehbewegung über eine fest verbundene Welle auf die einzelnen Scheiben. Unterschiedlicher Neigungswinkel der Flügel haben Einwirkung auf die übertragene Kraft und die Drehzahl.
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